Krämer Areal, Metzingen

 

Das Krämer-Areal vor der Umwandlung
Schon seit 1938 hatte die Krämer GmbH ihren Standort im Metzinger Norden. Da die Entwicklung an dieser Stelle an ihre Grenzen stieß, entschloss sich das Unternehmen, einen Teil der Produktion ins Gewerbegebiet Längenfeld zu verlagern. Perspektivisch sollte die gesamte Firma am neuen Standort konzentriert werden.

Wir wurden mit dem Projektmanagement dieses Standortwechsels beauftragt. Dabei ging es vor allem darum, tragfähige Nutzungsperspektiven für das bisherige Firmenareal an der Heinrich-Heine-Straße und dem Hans-Sachs-Weg zu entwickeln und zu realisieren. Im Umfeld des insgesamt über 6.600 m² großen Gebietes hatte über die Jahre ein Nutzungswandel eingesetzt: Die Nachbarschaft bestand inzwischen zum größten Teil aus Wohnbebauung. Damit waren Nutzungskonflikte vorprogrammiert.

Unser Konzept sah vor, auch einen wesentlichen Teil des Krämer-Areals für Wohnbebauung zu öffnen und den Rest weiterhin für verträgliche Gewerbebetriebe zu reservieren. Ende 2008 wurde das

bisherige Bürogebäude an die Diakonie-Sozialstation Metzingenverkauft. Gleichzeitig wurde die Planung von sechs Reihenhäusern und vier Doppelhaushälften am Hans-Sachs-Weg voran getrieben. Diese wurden inzwischen gebaut und verkauft. Dazu kam ein Mehrfamilienhaus am Hans-Sachs-Weg.

Die Krämer GmbH wird ihre Holzleitern-Produkton zunächst noch am bisherigen Standort belassen.




Gestaltung des Funktionswandels

 

Veränderungen im Umfeld lassen keinen Standort unberührt. Das kann dazu führen, dass Gebäude unverschuldet ihre Eignung für die Aufgaben verlieren, für die sie ursprünglich gebaut wurden.


In solchen Umbruchssituationen ist es sinnlos, sich gegen die Entwicklung zu stemmen. Vielmehr kommt es darauf an, die Gunst der Stunde zu nutzen und durch gezielte Funktionsanpassungen die optimale Kooperation mit dem Umfeld wieder herzustellen.

Was im jeweiligen Fall zu tun ist, hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. Das Spektrum der möglichen Maßnahmen ist groß, zu ihnen gehören zum Beispiel Umbaumaßnahmen, optische oder technische Aufwertungen, eine Imageänderung durch offensive Öffentlichkeitsarbeit, Anträge auf Nutzungsänderung bei der Behörde bis hin zu Baurechtsänderungen, die eine Umwandlung von Gewerbe- in Wohngebiet möglich machen. Was davon angemessen und wirtschaftlich sinnvoll ist, ergibt sich nach fachkundiger Prüfung unter Umständen sehr schnell.

  • Prüfung neuer Nutzungsperspektiven
  • Funktions- und Vermarktungskonzept
  • Lösung baurechtlicher Fragen
  • Veränderungsmanagement
  • Intensive Kommunikation
  • Marktplatzierung


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