Bauwerk-Areal in Bodelshausen

 

Foto des Bauwerk-Areals in Bodelshausen
Ende Juli 2003 hat die Bauwerk Parkett GmbH ihren Produktionsbetrieb in Bodelshausen eingestellt. Die bisherigen Firmengebäude und das dazu gehörige Gelände wurden bis auf ein Bürohaus und Lager nicht mehr benötigt. Ziel des Unternehmens war es, das gesamte Areal zu verkaufen.

Wir wurden beauftragt, den Verkauf zu realisieren. Die Größe und lokale Bedeutung des Objektes, seine derzeitige Bebauung, die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und weitere Aspekte wie beispielsweise mögliche politische Auswirkungen erforderten eine genaue Prüfung der Ausgangssituation und eine differenzierte Projektstrategie.

In enger Abstimmung mit der Gemeinde Bodelshausen wurde ein Orientierungskonzept erstellt und darauf aufbauend das Nutzungskonzept erarbeitet. Auf dieser Grundlage entwickelten wir gemeinsam mit der Gemeinde, den unmittelbaren Nachbarn, vorhandenen Nutzern und die Firma Bauwerk eine neue Perspektive für das Areal. Zeitweise wurde auch das Institut für Stadt- und Regionalenwicklung an der Fachhochschule Nürtingen eingeschaltet.

Nur wenig später konnte das Ergebnis bereits fixiert werden. Über 8.000 m² des Firmengeländes erwarben benachbarte Unternehmen, um sich Expansionsflächen zu sichern. Der Energieerzeuger Holz & Energie, der auf dem Gelände Strom und Wärme produziert, übernahm ein etwa 15.600 m² großes Stück. Auf nahezu 33.000 m²

summieren sich die Grundstücke, die in das Eigentum der Gemeinde übergingen. Sie sollen in den nächsten Monaten und Jahren nach und nach an geeignete Firmen verkauft werden. Bei der Firma Bauwerk verblieben zunächst 7.000 m², die für das eigene Vertriebszentrum genutzt oder an andere Firmen vermietet wurden.

Im Februar 2011 wurden dann auch die restlichen Flächen an die Firma MarcCain verkauft. Damit konnten wir die Projektentwicklung erfolgreich abschließen.

Unser Entwicklungsansatz war nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sondern weckte auch die Aufmerksamkeit der Forschungsgruppe Stadt+Umwelt Ludwigsburg. In ihrer Untersuchung des „Gewerbeflächenmanagements im ländlichen Raum“ hob sie die Vorgehensweise als besonders beispielhaft hervor: "Diese komplexe Organisation eines Nutzungskonzepts erfordert hohe Professionalität in der Bestandsaufnahme, in der Losbildung und in der anschließenden Vermarktung."




Immobilienentwicklung

 

Es gibt Situationen, in denen auch bei Gewerbeimmobilien ein tief greifender Wandel angesagt ist.


Die systematische Immobilienentwicklung, wie sie von uns praktiziert wird, beginnt mit einer ausführlichen Grundlagenermittlung und der Definition konkreter Entwicklungsziele durch die Auftraggeber. Wir müssen schließlich wissen, von wo aus wir starten und wo wir am Ende ankommen wollen. Dazwischen bewegen wir uns zwangsläufig auf den unterschiedlichsten fachlichen Ebenen.

Die Entwicklung von Gewerbeimmobilien berührt äußerst komplexe bauliche, funktionale, rechtliche und nicht zuletzt wirtschaftliche Aspekte, die wiederum eng miteinander verflochten sind. Gleichzeitig gibt es eine Fülle praktischer organisatorischer Aufgaben, die solide geplant, terminiert und durchgeführt werden müssen.

Eine solch komplexe Aufgabenstellung ist nicht im Alleingang zu bewältigen. Deshalb haben wir im Laufe der Jahre ein professionelles Netzwerk mit kompetenten Partnern aus den relevanten Fachbereichen aufgebaut.

  • Ausführliche Grundlagenermittlung
  • Zieldefinition
  • Beschreibung von Nutzungsperspektiven
  • Plausibilitätsprüfung
  • Finanzierungsberatung
  • Kompetente Beratung bei Entscheidungen
  • Maßnahmenkonzept
  • Umsetzung


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