Büro- und Gewerbepark BuG in Eningen

 



Das ehemalige Wandel & Goltermann-Areal liegt an prominenter Stelle am Eingang zum Gewerbegebiet „Arbachtal“ in Eningen. Das Traditionsunternehmen Wandel & Goldermann wurde später von von der Hightech-Firma Acterna übernommen, die wiederum nach einigen Jahren in dem amerikanischen Konzern JDSU aufging. Das Unternehmen führt damit eine lange Standorttradition fort, benötigte jedoch nur noch einen Teil der insgesamt 4,33 ha umfassenden Grundstücke für eigene Zwecke. Deshalb wurden wir von JDSU mit der Projektentwicklung für den Standort beauftragt.

Ziel der Projektentwicklung war es, eine funktional und wirtschaftlich zukunftsweisende Perspektive für das gesamte Areal zu entwickeln und umzusetzen. Im Jahr 2009 wurde das Gebäude Arbachtalstraße 6 an lokale Investoren und im Jahr 2010 das benachbarte freie Grundstück an die Vallon GmbH aus Eningen für ihr neues Firmengebäude veräußert.

Ende 2011 übernahmen dann insgesamt vier Objektgesellschaften das gesamte Areal, die eigens zu diesem Zweck gegründet und von uns koordiniert werden. Dieses Eigentumsmodell wurde gemeinsam mit allen Beteiligten entwickelt, um den Handlungsspielraum für eine tragfähige Entwicklung zu vergrößern und die Entscheidungswege effektiver zu gestalten.

Die Firma JDSU bleibt weiterhin als größter Mieter auf dem Gelände. Dieser langfristige Mietvertrag und die damit verbundenen Investitionen bildeten wesentliche Voraussetzungen, die den Erwerb durch Objektgesellschaften möglich machten.

Dass der Knoten inzwischen geplatzt ist, zeigen mehrere Neuvermietungen. So bezog beispielsweise die Voestalpine Group IT ihre neuen, ca. 420 m² umfassenden Räume im Gebäude 7. Das für den Voestalpine-Konzern als Inhouse-Service-Provider arbeitende IT-Unternehmen war bisher in Dettingen/Erms ansässig, musste dort jedoch dem Wachstum anderer Unternehmensabteilungen weichen. Ein Umzug nach Eningen war dabei nicht nur räumlich naheliegend, die leistungsfähige IT-Ausstattung des Gewerbeparks stellte darüber hinaus einen zusätzlichen Attraktivitätsfaktor dar.

Außerdem zog ein weiterer Mieter ein, von dessen Präsenz alle Firmen im Gewerbepark profitieren werden. Der Gebäude-Dienstleister Tadic hat im Gebäude 7 über 600 qm Fläche angemietet. Das Unternehmen ist mit dem Gebäudeservice für das Areal beauftragt, kümmert sich also zum Beispiel um kleinere Reparaturen, die Reinigung und den Winterdienst und sorgt so für eine sichere und repräsentative Arbeitsumgebung. Da kann es nur von Vorteil sein, dass der Tadic Gebäudeservice seinen Sitz direkt vor Ort hat.

Inzwischen haben auch eine Abteilung der Reiff-Gruppe und die RVM Versicherungsmakler umfangreiche Büroflächen Im Gebäude 7 bezogen. Nachdem weitere Flächen an das Schülerforschungszentrum übergeben wurden, war der Funktionswandel am ehemaligen Wandel & Goltermann-Standort abgeschlossen, Was bleibt sind notwendige Gebäudeaufwertungen und Modernisierungen.





Immobilienentwicklung

 

Es gibt Situationen, in denen auch bei Gewerbeimmobilien ein tief greifender Wandel angesagt ist.


Die systematische Immobilienentwicklung, wie sie von uns praktiziert wird, beginnt mit einer ausführlichen Grundlagenermittlung und der Definition konkreter Entwicklungsziele durch die Auftraggeber. Wir müssen schließlich wissen, von wo aus wir starten und wo wir am Ende ankommen wollen. Dazwischen bewegen wir uns zwangsläufig auf den unterschiedlichsten fachlichen Ebenen.

Die Entwicklung von Gewerbeimmobilien berührt äußerst komplexe bauliche, funktionale, rechtliche und nicht zuletzt wirtschaftliche Aspekte, die wiederum eng miteinander verflochten sind. Gleichzeitig gibt es eine Fülle praktischer organisatorischer Aufgaben, die solide geplant, terminiert und durchgeführt werden müssen.

Eine solch komplexe Aufgabenstellung ist nicht im Alleingang zu bewältigen. Deshalb haben wir im Laufe der Jahre ein professionelles Netzwerk mit kompetenten Partnern aus den relevanten Fachbereichen aufgebaut.

  • Ausführliche Grundlagenermittlung
  • Zieldefinition
  • Beschreibung von Nutzungsperspektiven
  • Plausibilitätsprüfung
  • Finanzierungsberatung
  • Kompetente Beratung bei Entscheidungen
  • Maßnahmenkonzept
  • Umsetzung


Objektgesellschaften

 

Stagnierende Gewerbestandorte benötigen Investitionen, um wieder in Fahrt zu kommen. Oft sind die Eigentümer jedoch nicht in der Lage oder nicht bereit, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.


Einen Weg aus der Stagnation kann die Übernahme des Standortes durch eine Objektgesellschaft weisen, die indirekt von allen Beteiligten getragen wird. Bei diesem Modell verkaufen Eigentümer ihre Immobilie zunächst an die Objektgesellschaft zu einem Preis, der eine Bankfinanzierung möglich macht, die zusätzliche Spielräume für Investitionen eröffnet.

Als Koordinator dieser Objektgesellschaft übernehmen wir in der Entwicklungsphase die Rolle des Eigentümers und sorgen für die notwendigen Impulse. Sobald die Stagnation überwunden und die Immobilie wieder marktfähig ist, kann sie verkauft und der ursprüngliche Eigentümer rückwirkend am Entwicklungsgewinn beteiligt werden.

Ein Beispiel für dieses Vorgehen ist die Entwicklung des ehemaligen Wandel & Goltermann-Areals in Eningen unter Achalm. Hier war ein amerikanischer Konzern im Zuge einer Firmenübernahme auch in den Besitz von Immobilien gelangt, an denen ihm jedoch aus strategischen Gründen wenig gelegen war und die deshalb verkauft werden sollten. Investitionen waren in keiner Weise vorgesehen, was die Vermarktungschancen jedoch stark einschränkte.

Durch die Übergabe an eine Objektgesellschaft kam neues Leben in den Standort. Umbauten und Aufwertungsmaßnahmen wurden möglich und erhöhten seine Attraktivität, leistungskräftige Mieter steigerten seinen Wert. Schon nach kurzer Zeit konnten Teile des Areals wieder verkauft werden.

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